Hallo und Herzlich Willkommen

Ich freue mich, euch auf meiner Homepage begrüßen zu dürfen.
Hier findet Ihr alles Wissenswerte über mich und mein großes Hobby.

Aktuelle News

 

 

 

News von 2010

31.12.2010, Silvesterlauf Nürnberg: Mit etwas Verspätung einen kleinen Tempolauf absolviert
Mit der festen Überzeugung, dass heute um 13:30 Uhr der Startschuß zum Nürnberger Silvesterlauf fällt, waren wir heute pünktlichst um 13:00 Uhr schon ganz in der Nähe des Wöhrder Sees. Den Startschuss hörten wir zumindest noch aus der Ferne, waren da aber noch fest davon überzeugt, dass das der Hobbylauf sein muss. Erst die Frage an einen Streckenposten nach den Startunterlagen verdutzte diesen etwas. Seine Antwort: Der Hauptlauf ist doch schon längst gestartet! Etwas zügiger ging es dann zur Abholung, wo wir sogar noch unsere beiden Startnummern bekommen haben. Die Zeitmessung im Startbereich war zwar schon abgebaut, aber ne Bruttozeit sollte es wohl noch geben. Also habe ich mit Jürgen einfach einen kleinen Tempolauf (ca. 40 Min.) absolviert. Am Anfang auf super freier Strecke, irgendwann wurde es zum Slalom-Lauf. Das nächste Mal dann wieder pünktlich :-)
Ergebnisse (zumindest mit Bruttozeit sollte ich auch gelistet sein) gibt es ab heute abend
hier.
Viel Spaß heute abend und rutscht gut rüber ins neue Jahr,
Frank


Hausen; 07.12.10: Rutschpartie am Samstag gut überstanden
Knapp drei Wochen, vor allem athletik- und kraftbetontes Wiedereinstiegstraining lagen hinter mir als ich am Samstag beim Forchheimer Nikolauslauf das erste Mal eine dauerhaft höhere Belastung anschlug. Ohne Spikes mit normalen Laufschuhen gestaltete sich das ganze auf den eisigen und schneebedeckten Streckenpassagen teils eher schwierig, der Spaßfaktor kam dennoch nicht zu kurz. Die Zeit war sowieso sekundär. Ein Lob an die veranstaltende LG Forchheim, die wirklich alles unternommen hatte, um den Läufern bestmögliche Streckenbedingungen zu bieten. In diesem Sinne, keep on training.
Ergebnisse gibt es
hier.

Nikolauslauf



Hausen, 23.11.10: Trainingsauftakt
Die erste Trainingswoche ist vorüber und es macht wieder richtig Spaß, geregelt zu trainieren. Auch wenn es erst einmal vor allem technikbetont und noch relativ locker zu Werke geht, ist mit dem Nikolauslauf in Forchheim in knapp zwei Wochen bereits die erste kleine Abwechslung mit einem Wettkampf geplant. Erste Gedanken über die kommende Saison habe ich mir auch schon gemacht und heraus gekommen ist schon mal die Meldung für den Ironman 70.3 Wiesbaden. Alle bisher feststehenden Termine findet ihr hier . Natürlich habe ich noch einige Rennen mehr vor, was aber auch von der Terminierung der Ligarennen abhängt.

Nach der Saison ist vor der Saison und so freue ich mich, dass ich auch in den kommenden beiden Jahren weiterhin vom Neoprenanzughersteller Nr. 1, Sailfish Wetsuits unterstützt werde.


Hausen, 03.11.10: Off-Season im vollen Gange!
Während die ersten Wochen der Off-Season mal wieder wie im Flug vergangen sind, habe ich mal die Hawaii-Galerie noch ein wenig ergänzt. Außerdem sind nun auch alle Artikel bezüglich des Ironman Hawaii unter Presse online (Anmerkung zum Artikel GUTGELAUNT ÜBER KOCHEND HEIßEN ASPHALT: Ich bin in meiner Hochphase nicht 3x/Woche 150, sondern BIS zu 150 km Rad gefahren.). Ich fühle mich jetzt bereits wieder gut erholt und freue mich schon auf die neue Saison. Bis Mitte November werde ich mich aber selbst noch drosseln und dann wieder ins geregelte Training einsteigen. Momentan mache ich mir natürlich auch Gedanken, was ich mir nächstes Jahr für Wettkämpfe in den Terminkalender schreibe. Die ersten Wettkämpfe habe ich schon ins Auge gefasst. Sobald ich Genaueres weiß, erfahrt ihr es hier! Los geht es vielleicht schon am Beginn der Vorbereitung mit dem ein oder anderen Lauf in der Region.

In diesem Sinne, wünsche ich euch allen eine erholsame restliche Saisonpause bzw. einen guten Start in die neue Saisonvorbereitung,

Frank


Kona, 10.10.2010: Rennbericht
Nun also zum etwas ausführlicheren Rennbericht von gestern. Während ich in den Vortagen ziemlich ruhig war, war gestern morgen davon nichts mehr zu spüren, was ja letztlich auch dazu gehört. Deshalb war ich auch ziemlich froh, als es endlich los ging. Doch zuvor musste erst mal noch gute 15 Minuten lang die Position in der ersten Startreihe verteidigt werden, was hier kein Spaß ist. Zusammen mit meinem Appartementkollegen Gerhard (Troch) hatte ich mir die Taktik zurecht gelegt, in der ersten Startreihe gut los zu kommen und sich dann möglichst gut vor der Meute zu behaupten. Denn eines war mir klar: So wie vor drei Jahren eine Stunde lang im Geprügel zu schwimmen, hatte ich keine Lust. Leider hab ich Gerhard dann kurz bevor wir ins Wasser gelassen wurden, verloren. Um 7:00 Uhr ging es dann auch endlich los. Die Taktik ging voll auf. 200 Meter maximales Anfangstempo und ich war ganz vorne mit dabei. So nach und nach habe ich mich dann in der ersten größeren Gruppe postiert, so dass es diesmal auch im Wettkampf richtig Spaß gemacht hat, im Pazifik zu schwimmen. In dieser Gruppe war dann auch Gerhard und zwar bis zum Schwimmausstieg immer direkt neben mir. Nach 58:50 Minuten war der erste Part beendet und das erste Ziel, unter einer Stunde aus dem Wasser zu kommen, erreicht. Ab aufs Rad und nach einer Runde durch Kailua-Kona ab auf den Highway Richtung Wendepunkt in Hawi. Ziel war hier, 5 Stunden zu fahren und sich somit noch ein paar Körner für die Laufstrecke zu sparen, denn Kraft kosten die Winde hier auf Hawaii ja genug. Radfahren lief von Anfang bis Ende gut durch. Während auf dem Hinweg noch Kontakt zu dem ein oder anderen Kontrahenten bestand, war der Rückweg relativ einsam (auch wenn man auf den langen Highwaygeraden immer wieder jemanden sieht), aber ich wollte ja auch mein eigenes Tempo fahren und nicht wie vor drei Jahren schon am Rad überzocken. Die Passage zwischen Waikoloa bis zum Wendepunkt in Hawi und zurück war auch gestern wieder ziemlich windig, so dass man auf dem Hinweg in der Ebene teilweise kaum mehr als 20 km/h fuhr, auf dem Rückweg dafür aber um so besser zurück geblasen wurde. Aber immerhin nicht so heftig, dass man Angst haben musste, von der Straße geblasen zu werden. Gott sei dank gab es alle 7 Meilen Verpflegungsstellen, so dass immer für Kühlung gesorgt war. Wenn am Ende Richtung Kailua-Kona nicht noch mal so viel Gegenwind aufgekommen wäre, hätte es wohl auch mit den angepeilten 5 Stunden am Rad funktioniert, so kam ich nach 5:03:11 Std. mit minimaler Verspätung in die zweite Wechselzone. Laufen ging zu Beginn auch recht gut los, mein angepeiltes Tempo von 7:12 Min./Meile (4:30/km) konnte ich entlang des Alii Drive (also die ersten 16 km) gut halten, nach dem Anstieg zur Palani Road hoch auf den Highway gings dann etwas zäh von der Hand und gefrohren hat man auch nicht gerade. Also Eis, Eis, Eis, Schwämme, so viel man kriegen konnte, um die Körpertemperatur im Rahmen zu halten. Nach einem kleinen Hänger auf dem Highway habe ich mich aber auf dem Weg zum zweiten Wendepunkt im Natural Energy Lab wieder ganz gut gefangen und konnte mein Tempo wieder erhöhen. Die letzten Meilen habe ich dann eigentlich nur noch genossen, der Zieleinlauf am Alii Drive war einfach nur geil! Mit einem 3:20er Marathon bin ich zwar 10 Minuten über meinem Wunsch-Laufsplit geblieben, aber schließlich sind wir hier auf Hawaii und da spielt neben der welligen Strecke ja auch der äußere Einfluss eine Rolle. Jedenfalls habe ich mich auf den letzten Kilometern (Meilen) im Ironman noch nie so gut gefühlt. Mit meiner 9:28:09 (Sub-9:30h-Ziel erreicht) und damit 22-minütigen Verbesserung zu 2007 bin ich super happy. Heute geht es mir erstaunlich gut. So gut haben sich die Beine einen Tag nach dem Ironman auch noch nie angefühlt.
Ein riesiges Danke möchte ich an dieser Stelle an meine Freundin, meinen Sponsoren und allen, die Daumen gedrückt haben, los werden.
Die
Galerie habe ich auch um ein paar Bilder erweitert.
Zu den Ergebnissen geht es
hier .


Kona, 09.10.2010: Schä wars!!!
9:28:09 Std. (58:50,5:03:11,3:20:32), 149.overall, 16.AK!!! So viel zu den Fakten. 22 Minuten schneller als vor 3 Jahren, Sub-9:30 erreicht, ich bin zufrieden. Ausführlichen Bericht gibt es morgen.

Hier geht es zu den
AK-Ergebnissen .


Kona, 07.10.2010: Letzte Infos vor dem Rennen.
Noch 31 Stunden bis zum Startschuss. Am Samstag um 19:00 Uhr deutscher Zeit fällt für uns Amateure der Startschuss zu meinem sportlichen Jahreshöhepunkt, für die Profis bereits 30 Minuten früher um 18:30 Uhr deutscher Zeit bzw. 6:30 Uhr Ortszeit. Noch kann ich es kaum fassen, dass es nun schon fast soweit ist. Seit gestern bin ich auch mit einem Helm, der das geforderte Siegel enthält ausgestattet, so dass ich mein Rad und Helm morgen wohl einchecken darf. Die Zeichen stehen voll auf Erholung, die Nervosität hält sich noch sehr in Grenzen. Heute abend gehen wir dann noch auf die Pastaparty, wo die Speicher noch mal ordentlich weiter gefüllt werden.
Noch was Interessantes habe ich bei der
Vorstellung der Altersklassenfavoriten und Mitfavoriten gefunden. Dort bin ich auch mit genannt, was ich aber nicht unbedingt so sehe. Mal schaun, was am Samstag geht!
In der
Galerie findet ihr ein paar Impressionen.
Hier noch mal die Infos zu den Übertragungen: In der ARD-Sportschau wird am Samstag ein Vorbericht mit Liveübertragung des Schwimmstarts ab 18:30 Uhr gesendet. Außerdem bringt HR3 von 0:20 Uhr bis 5:00 Uhr in der Nacht Samstag/Sonntag eine Livesendung, einen Nachbericht gibt es am Sonntag Nachmittag in der ARD-Sportschau.
Außerdem gibt es natürlich den bewährten Livestream und Athlete-Tracker (meine Startnummer: 1779) unter
www.ironmanlive.com oder www.ironman.com .
Ein riesiges Danke möchte ich an dieser Stelle meinen Sponsoren für die Unterstützung los werden.

Outfit_Hawaii



Kailua-Kona, 03.10.10: Erste News vom anderen Ende der Welt.
Aloha aus Hawaii. Nach langen, aber ruhigen Flügen sind wir vorgestern endlich auf der Paradiesinsel angekommen. Der Jetlag ist bereits ganz gut verdaut, die Akklimatisierung fällt momentan nicht so heftig aus, da es dieses Jahr noch nicht so extrem heiß ist, wie ich es noch vom letzten Mal kenne. Außerdem regnet es momentan immer wieder mal. Das rege Treiben am Pier haben wir gestern auch schon beobachtet und natürlich wurde auch schon der erste Teil der Schwimmstrecke getestet, wo ich mit dem Anblick von Fischschwärmen und Meeresschildkröten belohnt wurde. Einfach genial, wieder im Pazifik schwimmen zu können. Am späten Nachmittag stand noch eine Laufeinheit an, die aufgrund der hohen Luftfeuchte ganz schön schweisstreibend war. Heute sind wir dann die halbe Radstrecke vom Wendepunkt in Hawi zurück nach Kailua-Kona gefahren. Einfach heftig! Zwar habe ich den Wind durchaus als sehr böig und in wechselnder Richtung blasend in Erinnerung, aber was ich heute erlebt habe, übertrifft es bei weitem. Aber immerhin habe ich es geschafft, das Rad auf der Straße zu halten, was teilweise wirklich alles andere als einfach war. Ein Teil unserer Gruppe ist dann auch ziemlich schnell wieder in die Transporter eingestiegen, weil es ihnen einfach zu gefährlich war. Hoffentlich wird es am Samstag etwas ruhiger. Ein paar Bilder werde ich die Woche auch noch in die Galerie stellen, also schaut mal wieder vorbei.


Hausen, 28.09.2010: The work is done!
Die Vorbereitung ist vorbei, seit gestern heißt es, noch ein bissl Luft an die Form kommen lassen. Der letzte Trainingsblock verlief nochmals sehr vielversprechend, so dass ich mich am Freitag gut vorbereitet in den Flieger Richtung Kona setzen kann. Samstag vor einer Woche gab es noch mal einen kleinen Test mit einer zügigen 145 km langen Radausfahrt inkl. 4x20 Minuten race pace und direkt (na ja, 15 Minuten Pause waren es doch) anschließend einen Koppellauf (Arcadenlauf in Erlangen über 10 km), ebenfalls im zügigen Tempo (38:11). Übrigens absolut zu empfehlen, für 10 Euronen Startgeld gibt es Laufshirt, Brezen, Weizen und andere Verpflegung im Ziel inklusive. Also gab es entgegen der Ankündigung im letzten Beitrag doch noch einen kleinen Wettkampf vor Hawaii.
Meine Freundin und ich freuen uns schon riesig auf den Trip in den Pazifik, mal abgesehen vom langen Flug. Die
Startliste steht, meine Nummer wird die 1779 sein.
Der dritte Teil der Serie
DER WEG NACH HAWAII im Fränkischen Tag ist letzte Woche ebenfalls erschienen, auf Hawaii selbst wird diese mit einer Art Tagebuch fortgesetzt.
Schon mal zur Vorabinfo für die Daheim gebliebenen. Neben dem Livestream und dem Athlete-Tracker unter
www.ironmanlive.com im Netz berichtet der Hessische Rundfunk dieses Jahr von 0:20 Uhr bis 5:00 Uhr live vom Rennen.
Das nächste Update gibt es dann aus Hawaii. Schaut mal vorbei.

Schwimmen_Hawaii



Hausen, 06.09.10: Mit der FIRO GmbH Hauptsponsor für Hawaii gefunden!!!!!
Und schon wieder sind einige Wochen seit dem letzten Update vergangen. Die Zeit rast und zu berichten gibt es auch einiges. Ich fange gleich mal mit einer super Nachricht an. Mit der FIRO GmbH habe ich einen starken Partner als Hauptsponsor für das Projekt Ironman World Championship Hawaii gefunden. Die Firo GmbH ist in der Entwicklung und Herstellung elastomerer Dämmstoffe und technischer Schäume tätig. Die FIRO GmbH geht neue Wege – und das in jeder Beziehung. Dass auch einer der Wege die Kooperation im Rahmen meiner Hawaii-Teilnahme ist, freut mich natürlich riesig.
Außerdem werde ich bei dem durchaus kostspieligen Unternehmen von
Personal Hofmann ,vom Landkreis Forchheim , der Stadt Forchheim , dem Therapiezentrum Klaus Rascher , Schmidt Bedachungen und Spedition Ritter unterstützt. Ein oder zwei Partner ergeben sich vielleicht diese Woche noch.
Das Wettkampfoutfit ist auch gesichert. Von meinem Sponsor
Sailfish ist der Wettkampfeinteiler für die Jagd durch die Lavawüste eingetroffen.
Ein großes DANKESCHÖN an alle Partner, die mir die erneute Teilnahme an den Ironman Weltmeisterschaften ermöglichen.
Der zweite Teil der Serie
DER WEG NACH HAWAII ist gestern auch erschienen. Wie darin zu lesen ist, musste ich aufgrund der Nachwirkungen des Sturzes im Ligarennen, bei dem ich wohl einen Schlag aufs Knie bekommen habe, eine Woche die Trainingsinhalte verschieben. So startete ich nach einer intensiven Schwimmwoche eben einfach eine Woche später in den nächsten zweiwöchigen Belastungsblock, der nun auch schon wieder hinter mir liegt. Die erste der beiden Wochen waren wir am Gardasee, so dass ich nun nicht nur den damaligen Zielort unseres Alpencrosses Riva, sondern auch einen Teil der restlichen Umgebung kenne. Einfach geil zum Biken, zumal das Wetter wirklich die ganze Woche perfekt war. Letzte Woche ging es dann in heimischen Gefilden mit 20 Trainingsstunden noch mal ordentlich zur Sache, so dass sich der Körper in dieser Woche ein bisschen erholen darf, bevor es nächste Woche in den finalen Block geht. Zwar mache ich bis Hawaii keinen Wettkampf mehr, dass die Form sich dennoch gut entwickelt, konnte ich im vergangenen Block schon feststellen. So kann es weiter gehen!


Forchheim, 12.08.10: Feriencamp
Nachdem Petrus heute doch noch Erbarmen hatte, bin ich der Einladung des Radsportvereins Forchheim gefolgt und habe die Kids und Jugendlichen des Feriencamps besucht. Nach einer kurzen Einweisung in den Triathlonsport habe ich mich vor Fragen gar nicht mehr retten können. Riesig begeistert waren sie natürlich von meinem Rad, Neoprenanzug und Radhelm. Riesig Spaß hat es denke ich nicht nur mir, sondern auch den Kids gemacht. Mit so viel Interesse hätte ich gar nicht gerechnet. Mal sehen, vielleicht findet man bald den ein oder anderen von ihnen bei einem Schülertriathlon an der Startlinie.

Die Serie DER WEG NACH KONA ist gestartet. Bis Hawaii werde ich regelmäßig über meine Vorbereitungen berichten. Auf Hawaii wird es dann ein Tagebuch geben.

Feriencamp



Feriencamp



Hausen, 09.08.10: Ligafinale
Gestern war nicht nur Abschluß der 3-wöchigen Grundlagenphase, sondern auch der Regionalliga angesagt. Fast schon traditionell ging es zum Mannschaftstriathlon in Kronach. Früh mit Swim and Run (550m/2,5km), nachmittags dann Mannschaftszeitfahren (24km) mit anschließendem 2km-Läufchen mit den Rückständen vom Vormittag. Relativ easy durfte ich unsere Mannschaft durchs Wasser ziehen, anstrengend wurde es dann auf der Laufstrecke beim Anschieben der Teamkollegen bergan. Platz 5 und 1:09 Minuten Rückstand vormittags war voll o.k. Richtig hart war es dann am Nachmittag beim Zeitfahren. Die fehlenden harten Belastungen der letzten Wochen habe ich dann bei der kurzen, intensiven Belastung doch ganz schön gemerkt. Da wir fast zeitgleich mit 3 anderen Teams (Platz 4 bis 7) zum Laufen gingen, musste bis zum Ende gefighted werden. Hartes Brot mit Platz 4 am Ende, da es noch eine Disqualifikation vor uns gab! Das Buffet hatten wir uns damit voll verdient und auch voll ausgekostet *grins*. Das absolute Highlight: Der Brownie-Kuchen. I'm lovin it!
Ergebnisse gibt es in Kürze
hier.


Hausen, 02.08.10: Der Kampf gegen die Leitplanke lief glücklicherweise noch halbwegs glimpflich ab!
Nach meiner ausgiebigen zweiwöchigen Regenerationsphase (mal abgesehen von der kurzen Unterbrechung beim 2.Liga-Wettkampf am Tegernsee) nach Frankfurt, bin ich nun seit zwei Wochen wieder im Training mit einem ersten grundlagenbetonten Trainingsblock. Als kleinen Intensitätsreiz am Ende der zweiten Belastungswoche habe ich gestern beim vorletzten Wettkampf der Regionalliga-Serie, den Auerberg Sprint-Triathlon (0,75/20/5km) im Allgäu absolviert. Schwimmen im 18 Grad warmen See mit Neo verlief ganz passabel und so fand ich mich nach einem guten ersten Wechsel in unmittelbarer Sichtweite zur sich bildenden Spitzengruppe am Rad und wäre da wohl auch rein gekommen. Aber dann!!!! Als ich nach ca. 1 km meine Schnalle des rechten Radschuhs zuziehen wollte, hakte es ein bisschen. Kurzer Blick nach unten, eine Unaufmerksamkeit, eine leichte Kurve, ein leichter Schlenker und dann ging es ganz schnell. Mit geschätzten 40+x Sachen ab in und dann über die Leitplanke. Aua!!! Die Sekunde vor dem Aufprall schossen mir dann die Gedanken durch den Kopf: Rad im Eimer, Saison gelaufen, Hawaii gelaufen (krass, dass man da überhaupt noch was denken kann), aber ganz so schlimm kam es dann doch nicht. Also wieder über die Leitplanke zurück, den ersten Schock sacken lassen, Knochen wieder gerade gerückt, Rad gecheckt (offensichtlich ist außer einem leichten Achter im vorderen Laufrad, einem zerschnittenen Lenkerband und ein paar Abschürfungen – deutlich weniger als am Körper – gar nicht so viel passiert, so zumindest mein Eindruck gestern) und dann überlegt, nachdem fast das komplette Feld der gemeinsam gestarteten Regional- und Bayernliga durch war, ob ich weiter machen soll. Hab ich dann sogar gemacht und mich am Ende des Feldes aufgehalten. Die Gruppe war wohl fast das Gruppetto und nicht gerade gut harmonierend. Mit einem zügigen Läufchen – hoch, runter, hoch, runter – ging es dann immerhin noch bis auf Rang 29 (von 52) in der Regionalliga nach vorne. Mit der Mannschaft gab es die Holzmedaille, womit wir aber richtig zufrieden waren. Heute brennt die ein oder andere Abschürfung doch recht ordentlich, dafür halten sich die Prellungen am Arm und Brustkorb einigermaßen in Grenzen. Hab ich wohl noch mal Glück im Unglück gehabt.

Diese Woche stehen noch einmal schwerpunktmäßig Grundlageneinheiten an, bevor am Sonntag das Ligafinale beim Mannschaftstriathlon in Kronach über die Bühne geht.

Ach ja, die Zeitungsberichte von Frankfurt sind übrigens auch unter PRESSE eingestellt.

Ergebnisse von gestern gibt es hier

Schongau



12.07.10, Ligawettkampf am Tegernsee sieben Tage nach dem Eiermann gut überlebt
Es gibt ja Athleten, die eine Woche nach dem Ironman noch einen Topwettkampf machen können bevor sie in ein Loch fallen. Zu diesen Athleten zähle ich wohl nicht, aber immerhin war es dieses Mal der beste Ligawettkampf, den ich eine Woche nach dem Eiermann gemacht habe. Dieses Vergnügen hatte ich immerhin schon das dritte Mal.

Schwimmen lief ziemlich bescheiden. Eigentlich ein leichter Kurs: Geradeaus einmal quer durch den See ans andere Ufer, nicht allerdings mit Wasser in der Brille und tief stehender Sonne und dazu noch fehlender voller Belastbarkeit. Am Rad haben mir meine Beine dann auch ziemlich schnell signalisiert, dass sie alles wollen, aber sicherlich nicht hart treten und schnell Rad fahren. Jedoch wurde es in der zweiten Runde allmählich besser. Mit der Verfolgergruppe erreichten wir dann ca. 2 Min. hinter der großen Spitzengruppe die Wechselzone. Laufstrecke war topographisch relativ einfach. Mehr oder weniger 5 km bergauf und 5 wieder runter. Während sich wohl jeder andere über das Schild HÖCHSTER PUNKT, AB JETZT GEHT ES NUR NOCH BERGAB gefreut hat, waren meine Beine alles andere als angetan von der längeren Bergabpassage. Ging dann aber trotzdem ganz ordentlich und mit Platz 39 (von 61 Athleten) in der 2.Liga hatte ich dann meinen Dienst für die Mannschaft erledigt.

Diese Woche wird dann nach der kurzen gestrigen Unterbrechung fleißig weiter regeneriert, also viel Essen, wenig bewegen *grins*

Ergebnisse gibt es hier

Tegernsee


Auf zum Laufen


06.07.10, Ironman-Vizeeuropameister AK 25!!! (UPDATE MIT BILDERN UND FAZIT)
Zurück in der Heimat, den Slot in der Tasche, Hawaii we will come back again. Was für ein Rennen! Von vorne:

Als einer der ersten war ich am Sonntag in der Wechselzone (aber so stressig wie vor zwei Jahren in Roth sollte es mit einem evtl. Rückstau bei der Anfahrt diesmal einfach nicht werden). So waren zwar die Startvorbereitungen ziemlich stressfrei, aber die Zeit bis zum Start auch ganz schön lange. Denn aus dem Wechselzonenkäfig wurden wir nicht mehr raus gelassen *g*. Immer mal was Neues, Einlaufen in der Wechselzone hab ich auch noch nie gemacht!

Schwimmen lief echt relaxed von Anfang bis Ende. Gut weg gekommen, kein Gekeule und nicht voll verausgabt. Der Start in der ersten Gruppe mit den Profis und 300 Amateuren war da natürlich hilfreich. Nach dem Landgang hatte ich dann sogar noch zwei, drei Leute für ein bisschen Wasserschatten Schwimmen. 55:40 Min. ohne Neo war dann mit 40 Sekunden Verspätung fast im Soll, was sogar Platz 1 in der Altersklasse nach der Auftaktdisziplin bedeutete. Beim Schwimmausstieg auch noch alle bekannten Leute in der Masse erkannt, WAHNSINN!!!

Am Rad hat der Tacho nach exakt 910 Metern seinen Dienst für den Rest des Tages quittiert, aber es gab ja noch die Pulsuhr und das Körpergefühl. Das Gefühl war gut. Irgendwie konnte am Anfang keiner folgen (kein schlechtes Zeichen, zumal der Puls voll im Rahmen war), erst bei The Beast nach ca. 20 km kam Michael Rohleder (EJOT Buschhütten) an, mit dem ich dann einige Kilometer ein Duo bildete. 20 km weiter kamen dann die nächsten vier Athleten (u.a. mit dem besten Agegrouper auf Hawaii 2009, Christian Müller), die mir allerdings zu schnell waren. Die Folge, mein eigenes Tempo anzuschlagen, war dann, dass ich fast bis Ende der ersten Runde ziemlich alleine unterwegs war, bis ich mir den ersten wieder geholt hatte und kurz danach auch wieder zu Rohleder auffahren konnte. Ab km 120 wurde dann noch Lothar Leder mit bis zum zweiten Wechsel gezogen. 4:50 Std. für die durch die Baustelle auf 185 km verlängerte Strecke waren herunter gerechnet auch neue Bestzeit.

Gepusht von meinen Fans und der Info, dass ich nur Sekunden hinter Rohleder auf Rang 2 in der Altersklasse lag, ging es dann auf die abschließenden 42, 2 km per pedes. Mittlerweile hatte es auch über 30 Grad, so dass es keinen frieren sollte. Die erste Runde ging dann exakt im angepeilten Schnitt (4:29/km) noch ganz gut los, ab der zweiten Runde wurde es dann schon etwas zäh. Rohleder war mittlerweile auf 2 Minuten weg und die Beine schon ungewöhlich schwer. Ab der dritten Runde war dann Fighten angesagt. Km 29 wurde Rohleder wieder gestellt und der Platz bis ins Ziel verteidigt. 3:22 Std. für den Marathon war zwar langsamer als angepeilt, aber dafür ne große Kampfleistung. Denn eigentlich wollten die Beine nicht mehr wirklich zu Ende laufen. Den Altersklassensieger Martin Dröll hab ich dabei gar nicht mit bekommen, aber egal. Gesamt-33., Vizeeuropameister in der Altersklasse und das souveräne Hawaii-Ticket war einfach genial, womit ich super happy bin. WAHNSINN!

Ein riesiger Dank geht an die besten Fans der Welt. Der Support an der Strecke war einfach der Hammer! Danke auch für die Glückwunschflut (mittlerweile ist die Mail- und Handymailbox auch wieder frei). Der größte Dank geht an die beste Freundin der Welt. Danke Katrin, dass du mich wieder so unterstützt hast. Bedanken möchte ich mich auch ganz herzlich für das entgegen gebrachte Vertrauen meiner Sponsoren.

Sonntag darf ich dann schon wieder am Tegernsee in der 2.Liga ran. Mal kucken, was die Beine bis dahin machen. Heute gings schon fast ohne Treppengeländer die Stufen hinunter und das sogar vorwärts *g*

Ergebnisse gibt es hier

FAZIT: Schwimmen lief richtig gut, Radfahren genauso wie ich mir es im Winter erhofft habe. Wenn man mal die offiziellen 185 bzw. 187 km, die mancher Athlet auf dem Tacho hatte auf 180 km umrechnet, so kommt irgendwas zwischen 4:40 und 4:43 Std. heraus. Genau dieser Bereich war mein Ziel. Das viele Krafttraining hat sich also gelohnt. Danke Mario für die Mörderpläne *g*. Laufen habe ich gehofft, dass es für eine 3:10 Std. reicht, leider war dem nicht so. Aber ist auch kein Wunder, denn das Lauftraining verlief phasenweise eher suboptimal und ist somit hinsichtlich Hawaii ausbaufähig.

Frankfurt


The Hell, erste Radrunde

Frankfurt


The Hell, zweite Radrunde

Frankfurt


Da ging das Laufen noch halbwegs gut

Frankfurt


Ein langer Tag geht zu Ende

Frankfurt


Yeah!!!

Frankfurt


Hausen, 28.06.10: Der Countdown läuft!
Nicht mal mehr 6 Tage bis zum Startschuss der Ironman European Championship in Frankfurt. Die Anspannung steigt und steigt. Gestern gab es in der Taperphase, in der ich mich seit letzter Woche befinde, noch ne kleine Abwechslung in Form eines Staffelstarts als Schwimmer beim heimischen Forchheimer Altstadtfesttria. So konnte auch ich als Einheimischer bei endlich mal angenehmen 25 Grad Wassertemperatur das Außenbecken unseres neuen Bades einweihen. In der Staffel wurden wir am Ende Dritter, Glückwünsche an dieser Stelle auch noch mal an Markus zum Gesamtsieg. Nach einer ziemlich lockeren und erholsamen Woche bin ich gestern abend (natürlich nach dem Spiel der Spiele) noch mal 1:25 Stunde im GA1-Bereich gelaufen, am Samstag stand eine Koppeleinheit mit 95 km GA1 inkl. 4x5 km + 15 Min. Laufen an. Diese Woche geht es dann mit ein paar kurzen Einheiten in jeder Disziplin weiter, um die Vorspannung aufzubauen.

Am Freitag geht es dann ab in die Mainmetropole. So wie es momentan aussieht, wird es wohl ein Hitzerennen werden. Der Langener Waldsee misst heute auch bereits 23 Grad. Bei der Tendenz bis Sonntag wird die 24,5-Grad-Marke sicherlich überschritten, so dass wohl ohne Neo geschwommen werden wird. Ich werde in der ersten Startgruppe um 6:45 Uhr ins Wasser springen (Startnummer 275). Ab 10:30 Uhr gibt es auf HR3 einen sechsstündigen Livebericht, die ARD bringt ab 18:15 Uhr eine Zusammenfassung. Im Netz kann man das Rennen wie immer auf www.ironman.com mit verfolgen.

The work is done und so hoffe ich, mir einen der sechs Slots in meiner AK für Hawaii holen zu können.

Allen, die mir die Daumen drücken bzw. an der Strecke stehen, schon mal ein großes Danke!


Hausen, 07.06.10: Ein etwas anderes Wettkampfwochenende liegt hinter mir
Wie die Überschrift und ja auch der Vorbericht schon angedeutet hat, stand der Challenge Kraichgau (1,9/90/21,1km) für mich gestern unter einem etwas anderen Stern. Nach der Anreise am Samstag Vormittag bedurfte es erst einmal einer ausgiebigen Siesta am Hardtstädter See, um wieder zu Kräften zu kommen und die Startunterlagen zu holen. Krasse Sache, aber so fertig war ich am Samstag noch. An eine sportliche Vorbelastung war überhaupt nicht zu denken, dass ich am Tag darauf starten würde, sah ich auch als eher unwahrscheinlich an. Naja, einchecken musste man sein Rad ja Samstag bereits.

Und dann kam der Rennsonntag!

Ein deutlich besseres Empfinden nach einer weiteren Nacht und ein fast wieder normalisierter Ruhepuls ließen mich dann gestern doch zu der Entscheidung kommen, es mal mit angezogener Handbremse zu versuchen. Aufs Einschwimmen wurde mehr oder weniger verzichtet und postiert habe ich mich beim Schwimmstart auch so weit hinten wie noch nie seit ich diesen Sport betreibe. Auch mal nicht schlecht, einen Wettkampf so locker anzugehen. Geschwommen bin ich dann auch fernab von jeglichem Geprügel alleine in meinem eigenen Tempo. Zu meinem Erstaunen beim Schwimmausstieg war die Zeit dann doch recht ordentlich, das subjektive Belastungsempfinden aber gar nicht so hoch. Also kurz meiner Freundin durchgegeben, dass alles o.k. ist und ich auch mal aufs Rad steige und weiter mache. Auch hier war der Belastungspuls dann wieder im normalen Rahmen, die Intensität aber eher einem Ironman statt Halbironman entsprechend. Wenn ich die Sache ernster genommen hätte, wäre eine Besichtigung am Vortag sicher noch auf dem Programm gestanden, denn die Strecke ist zwar wirklich sehr schön und abwechslungsreich, setzt aber durch die zahlreichen Kurven, Ecken, Abfahrten und Ortsdurchfahrten eine Kenntnis fast voraus. Den Namen, das Land der 1000 Hügel verdient der Kraichgau übrigens zurecht, es ging eigentlich fast ausschließlich hoch oder runter (kein Wunder bei über 1000 Höhenmetern). Nach der T2 absolvierte ich dann den intensivsten Part an diesem Tag als zügigen Tempodauerlauf (1:24:49) als Abschluss. Nach 4:24:20 Std. überquerte ich dann als 27. und 12. Amateur die Ziellinie.

FAZIT: Der Challenge Kraichgau ist wirklich eine absolut empfehlenswerte Veranstaltung mit toller Stimmung an der Strecke und wirklich gut organisiert. Für mich persönlich war es auch mal schön, viel mehr Eindrücke am Rand der Strecke aufzunehmen, so viele Hände wie noch nie (schon auf der Radstrecke) abzuklatschen und einfach auf einen schönen Wettkampf zurück zu blicken, den ich dann doch noch mit machen konnte. Als sehr gutes Training war es dann denke ich eine mehr als gelungene Belastung und gesundheitliche Nachwehen gibt es heute auch keine mehr, so dass ab morgen wieder das geregelte Training in die Endphase für Frankfurt gehen kann.
Ergebnisse von gestern gibt es hier.

Kraichgau


Hausen, 04.06.10: Challenge Kraichgau steht bevor
Noch zwei Tage bis zum Challenge Kraichgau!

Plan A war, die erste Wochenhälfte noch einmal gut zu trainieren
(Montag: Laufen: Bahntraining + Schwimmen,
Dienstag: eine K3-Einheit am Rad mit 6x10 Minuten am Berg
Mittwoch: ein 2 Stunden-Lauf + Schwimmtraining),
in der zweiten Wochenhälfte einen auf easy going zu machen und einigermaßen erholt am Sonntag an der Startlinie zu stehen. Beim Wettkampf sollte dann das Schwimmen und Radfahren in Wettkampfintensität laufen, das Laufen dann im Hinblick auf die noch anstehenden zwei Trainingswochen spätestens nach der Hälfte deutlich moderater, um sich nicht eine Woche vom körperlichen Delirium erholen zu müssen.

Nun tritt wohl Plan B in Kraft. Der sah für die die erste Wochenhälfte exakt das Soll-Programm vor, die zweite Wochenhälfte wurde gestern mit einer exzessiven Coucheinheit, garniert mit literweise Tee, Wasser und als krönendem Abschluß einem warmen Gute-Nacht-Bier (wer sich das rein nötet, der braucht sich um den inneren Schweinehund im Wettkampf wohl keine Gedanken mehr zu machen) eingeleitet. Also steht die Hoffnung im Vordergrund, am Sonntag überhaupt starten zu können und dann mal zu kucken, wie sich die Sache anfühlt. Noch sind ja zwei Tage Zeit.

Einen Ticker vom Rennen gibt es hier. Ich werde mit Startnummer 64 ins Rennen gehen.


Hausen, 26.05.10
Seit Montag Abend sind wir wieder zurück. Bei herrlichstem Wetter habe ich zusammen mit Mr. Raddruck Uli ein dreitägiges Pfingstwochenende in den Alpen verbracht. Von unserem Startpunkt in Tösens ging es über den Reschen-, Ofenpass, die Bieler Höhe, Hahntennjoch und Pillerhöhe. Alles in allem sind so rund 8000 Höhenmeter zusammen gekommen.

Alpen


Silvrettasee am Ende der Silvretta Hochalpenstrasse

Alpen


Bieler Höhe

Alpen


Aufstieg zum Hahntennjoch


Hausen, 20.05.10: Der Berg ruft, bin dann mal weg!
Zum Abschluss des vorletzten Trainingsblocks der Ironmanvorbereitung geht es morgen für drei Tage ab in die Alpen ins Dreiländereck Österreich-Schweiz-Italien. Hoffentlich spielt Petrus etwas besser mit als diese Woche in heimischen Gefilden. Ausser am Stilfser Joch sollte man sich eigentlich an allen Pässen der Region austoben können. Bilder gibts dann denke ich Anfang nächster Woche.
Noch ein Tipp: Wer seinen Laufstil verbessern will, ist bei Ralf Preissl bestens aufgehoben.
Weitere Infos findet ihr
hier.

Preissl


Hausen/Amberg, 14.05.10: Citytria Amberg, Test zufrieden stellend
Gestern war es also so weit mit dem Auftakt in die Dreikampfsaison. Bei herrlichstem Maiwetter (10 Grad und Regen) wurden die 30 Bahnen beim Citytriathlon Amberg im Freibad mit Neo auf meiner Bahn fast geschlossen absolviert. Vorne weg Rouven Oeckl vor Wolfgang Teuchner und ich an dritter Stelle, hinter mir noch weitere vier im Wasserschatten. Nur Ralf Preissl konnte unsere Gruppe nicht halten. Etwas locker fühlte sich das Ganze für die angestrebte 19er Zeit an, was letztlich beim Blick auf die Uhr bestätigt wurde: 20:25 Minuten für die 1500m. Ab durch die lange Wechselzone und ab aufs Rad. Zwar waren die Beine alles andere als locker, aber dafür ging es trotzdem ganz gut los. Nach dem ersten Anstieg nach gut 5 km und der ersten Ortsdurchfahrt war ich dann allerdings etwas verwundert, wo eine kleine Gruppe, die sich zuvor etwa 100m vor mir befand, auf einmal hin war. Ich bin dann glücklicherweise richtig gefahren, wie sich später heraus stellte, wurden wohl ein paar Athleten leider auf die 10km-Runde fehl geleitet. Radfahren ist dann nicht viel passiert. Anfang der zweiten Runde kam dann noch Ralf Preissl vorbei, den ich fast bis zum zweiten Wechsel zumindest bis auf 300-400 m Sichtweite halten konnte. Somit war ich mit der Bikeperformance eigentlich ganz zufrieden am gestrigen Tag. Als Fünfter gings dann ab zum Laufen, mit neuen Schuhen und neuen Zipper drin. Sicherheitshalber habe ich die am Abend zuvor erst präpariert und nicht getestet. Beim Zuziehen in der Wechselzone kam mir der lange Schnürsenkelüberstand dann doch etwas kritisch vor, aber immerhin bin ich damit bis zur ersten Brückenüberquerung nach ca. 1 km gekommen bis ich mich in die Horizontale gelegt habe. Mit zurecht gerückten Knochen und einem leicht reduziertem Blutvolumen verlief der Rest dann sturzfrei *g*, aber wie mehr oder weniger erwartet nicht mehr wirklich am Anschlag. Das war nach den vergangen eineinhalb trainingsintensiven Wochen einfach nicht drin. Am Ende kam dann ein achter Platz heraus.
Fazit: Ich denke, ich kann mit dem gestrigen Tag wirklich zufrieden sein und befinde mich auf einem ganz guten Weg Richtung Frankfurt. Beim Challenge Kraichgau will ich dann auch etwas erholter an den Start gehen.
Ergebnisse von gestern gibt es
hier.

Amberg


Verfolgt von Alex Haas (Roth)...


Hausen, 12.05.10, Ausblick für morgen
Die letzten eineinhalb Belastungswochen vergingen wie im Flug und liefen wirklich sehr ansprechend mit jeder Menge qualitativer Einheiten. Morgen steht dann beim Citytriathlon Amberg über die Kurzdistanz schon die nächste harte Belastung an. Das Feld ist wieder sehr gut besetzt, so dass eine erste, ernsthafte Standortbestimmung möglich sein sollte. Eine Prognose fällt mir dabei wirklich schwer, ich bin selbst mal gespannt, wie es morgen hinsichtlich Belastbarkeit und muskulärer Verfassung aussieht. Meine Beine haben nach den vergangenen Einheiten momentan die Lockerheit eines Betonfundamentes, aber das soll keine Ausrede sein. Wettkampf ist Wettkampf! Tendenziell dürfte ich im Schwimmen am weitesten sein. Der erste Neo-Test dieses Jahr vor zwei Tagen mit einer progressiven 10x200m-Serie verlief wirklich vielversprechend. Mit dem G-Range kann man eigentlich nur Bestzeiten schwimmen. Hinter dem Radfahren steht noch ein kleines Fragezeichen, die Grundlage ist mittlerweile stabil, aber auf intensiven 40 km fehlt denke ich noch etwas die Härte. We will see! Im Laufen bin ich auch auf dem Weg, brauche aber die letzten Blocks bis Frankfurt noch, aber a wengala was müsste schon drin sein, immerhin lief die gestrige 6x1000m-Serie auf der Bahn ziemlich gut, was ich heute aber auch deutlich merke.

Sicher ist wohl nur, dass es morgen im Wasser am wärmsten wird.


Hausen, 26.04.10, Tria-Einstieg naht
Und wieder liegt ein Belastungsblock hinter mir. Dementsprechend verlangt der Körper nach Erholung. In den letzten drei Wochen habe ich den Fokus vermehrt auf die beiden Landdisziplinen gelegt, letzte Woche auch schon in Kombination erster Koppeleinheiten. Im Laufen sorgten die Berganintervalle, am Rad die geliebten K3-Intervalle für eine angenehme Muskelspannung *g*. Da kam die entspannende und regenerationsfördernde Wirkung von Easy Flex genau richtig. Alles in allem bin ich mit dem Training sehr zufrieden, insbesondere die Laufform scheint stark auf dem Vormarsch. Nun steht also eine regenerative Woche an,, bevor ich dann richtig an der Temposchraube drehen will.

Bei der vorläufigen Wettkampfplanung 2010 hat es auch ein paar Änderungen gegeben, da die Terminierung der meisten 2.Liga-Wettkämpfe nicht wirklich vereinbar waren mit meinen Hauptzielen.

Den Einstieg in die Dreikampfsaison gibt es dann in zweieinhalb Wochen beim Citytria Amberg .



Hausen, 29.03.10: Trainingsblock und Swim+Run
Die letzten beiden Wochen standen ganz im Zeichen eines kleinen Heimtrainingslagers. Unter der Woche habe ich an den Belastungstagen dabei noch einige Tage Resturlaub genutzt, um nach Malle vor allem einen zweiten Radblock zu machen. Geschwommen wurde im normalen Pensum weiter, Laufen stand eher unter dem Gesichtspunkt Wiedereinstieg, da sich nach dem Crosslauf das liebe alte Schienbein mal wieder gemeldet hat und ich eine zweiwöchige Laufpause einlegen musste bzw. durfte. Als Abschluss des Blocks bin ich dann am Samstag beim von meinem Verein veranstalteten Swim and Run gestartet. Etwas schnell ging es auf meiner Bahn beim Schwimmen am Anfang zur Sache, wovon ich mich zumindest zu Beginn etwas mitreissen lassen habe. Tja, nach 100 Metern war der Anschluss aber auch schon weg und die Arme bereits etwas breit. Mit exakt 8:00 Minuten auf den 600 Metern wurde dann Schadensbegrenzung betrieben, was Rang 11 nach dem Schwimmen bedeutete. Nachmittags ging es dann im Jagdstart mit den Rückständen auf die 5 km lange Laufstrecke. Mit noch etwas fehlender Laufform und vor allem Frische waren die 18:20 Minuten dann immerhin im Rahmen, wenn auch ausbaufähig. Gelangt hat es zu Platz 8. Den nächsten Start werde ich dann eher kurzfristig entscheiden.

Ergebnisse gibt es hier.


Hausen, 07.03.10
Als kleine Abwechslung im Trainingsalltag stand letzten Samstag die Mittel- und Langstrecke bei den Oberfränkischen Crosslaufmeisterschaften vor der Haustüre im Forchheimer Kellerwald auf dem Programm. Zu erst ging es über 3460m über Stock, Stein, letzte Schneereste und leichten Matsch auf zwei Runden zur Sache. Zügig, aber mit gut 10-15 Schlägen unter der Normalbelastung für so eine Strecke war es für die erste längere Tempoeinheit dann gar nicht soo schlecht. Nach kleiner Pause wurden wir mitten in unserem kleinen Plausch dann durch den Startschuss auch schon auf die Langstrecke über 7950 m geschickt. Notgedrungen wurde also das Gespräch unterbrochen und die vier Runden am Ende des Feldes in Angriff genommen. Nach zwei härteren ersten Runden wurden dann noch ein paar Körner gespart, schliesslich stand danach noch eine Radeinheit mit Franky Richtung Lichtenfels an.

So und nun hat uns der Winter also auch wieder. Deshalb wurde gestern die Rennradeinheit durchs Mountainbike ersetzt. Den Kampf, was zu erst ein friert, haben die Füsse gegen die Schaltung nur knapp verloren, dafür war das schmerzhafte Auftauen unter der Dusche die reinset Wohltat, haha!



Hausen, 17.02.2010
Seit Montag Abend bin ich wieder im Lande. Leider war das Wetter nach dem ersten Ruhetag das schlechteste, was ich bisher auf Mallorca erlebt habe. Das Thermometer schaffte es kaum mehr in den zweistelligen Bereich, Regen stand, wenn auch teils nur phasenweise mehr oder weniger auf der Tagesordnung. Zwar kann Mallorca mit den Schneemengen hierzulande nicht mithalten, aber leichte Schneereste auf dem Hotelrasen hätte ich trotzdem auf den Balearen nicht erwartet. Am Puig Major herrschten denke ich traumhafte Skibedingungen, soweit ich das aus der Ferne beurteilen konnte *grins*.
Trainiert wurde natürlich dennoch, die Kaffeepausen auf den Radausfahrten mussten eben durch Saunagänge ersetzt werden, um die Betriebstemperatur wieder hoch zu fahren. Trainiert habe ich trotzdem wie geplant in zwei Drei-Tages- und einem Zweitagesblock mit dem Schwerpunkt Radgrundlage, mal abgesehen von einer eher unfreiwilligen KA-Einheit mit gerissenem Schaltzug. Schwimmen, Laufen und Athletiktraining wurde ebenfalls nicht gänzlich vernachlässigt. Alles in allem konnten somit die geplanten Inhalte absolviert werden, gesund bin ich auch geblieben, so dass eine weitere Basis fü:r die anstehende Saison gelegt sein sollte.
Wann ich in die Wettkampfsaison einsteige, lasse ich mir zur Zeit mal noch offen. Eventuell lasse ich mich mal beim ein oder anderen Lauf im Frühjahr blicken, um ein paar Temporeize zu setzen. Eine Änderung hat es bei den Terminen der 2. Bundesliga gegeben. Für den geplanten Ligawettkampf in Offenburg wurde stattdessen der Tria in Erbach am 27.6.10 ins Programm genommen.

Malle10


Ein eher ungewohnter Anblick...


Mallorca, 09.02.10: Ruhetag
So früh wie nie haben wir dieses Jahr unsere Zelte im gewohnten Umfeld auf Malle aufgeschlagen. Mit am Start sind Harry, Christian und Tobi. Heute steht der erste Ruhetag an, bei dem aber zumindest geschwommen wird. Nicht im Regen aussen, sondern im benachbarten Schwimmbad, das wir fast für uns alleine haben. Mittlerweile wird es im Hotel auch langsam etwas voller, wobei es natürlich nicht das schlechteste ist, sich das Buffet, wie am ersten Abend, lediglich mit acht anderen Hotelgästen zu teilen.
Fast schon zu leer ist auch der Rest der Insel. Der erste Block liegt nun hinter uns, wobei wir die Berge immer brav umfahren. Das Training läuft wirklich super. Im Vergleich zum letzten Jahr fahre ich das selbe Tempo bereits einen Monat früher und das Ganze bei durchschnittlich 10 Pulsschlägen weniger. Die Skatingeinheiten und die vielen Studiotage scheinen sich also auszuzahlen. Ich hoffe, so läuft es weiter. Das Tempo liegt bisher ausschliesslich im GA1-Bereich.
Schöne Grüsse in die Heimat...

Malle10


So muss es sein...

Mandelbluete


Mandelblütenzeit auf Mallorca!

Regen


Den Ruhetag perfekt gelegt *g*


Hausen, 28.01.10
Ein Kurzinterview zum Thema Laufen bei Kälte mit den Nordbayerischen Nachrichten gibt es hier . Heimlich geheiratet habe ich übrigens nicht *g* !!!


Hausen, 24.01.10: Wieder online
Etwas verspätet, dafür mit neuer Domain www.muellerfrank.info wünsche ich allen Lesern noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.

Was gibt es Neues an der Front?

Die wichtigste Neuigkeit. Nach einem Domainwechsel bin ich wieder online. Der Wettkampfkalender füllt sich auch nach und nach. Mit den Ligarennen am 13.6.10 in Triftern (Staffeltria), am 11.7.10 in Tegernsee (Kurztria) und am 17.7.10 in Offenburg (Sprinttria) sind weitere Termine zu Kraichgau und Frankfurt hinzugekommen. Leider kann ich am 2.Liga-Auftakt in Darmstadt (6.6.10) nicht mit am Start sein, da er zeitgleich mit dem Challenge Kraichgau ausgetragen wird. Alle weiteren Wettkämpfe werde ich noch entscheiden. Einen kleinen Wettkampfeinstieg hat es in der Adventszeit beim Crosslaufbiathlon in Engelhardsberg auch schon gegeben, wobei der Fun da absolut im Vordergrund stand. Diesmal durften wir unsere Kleinkalibertrefferqualitäten zwei Mal stehend unter Beweis stellen. Fazit: Die Scheiben müssten einfach ne Ecke grösser sein *g*. Der Stau am mittleren Ring hat sich durch den Wiedereinstieg ins Ausdauertraining glücklicherweise auch schon wieder weitestgehend aufgelöst. Trotzdem versuche ich im Moment auch weiterhin noch zwei Mal in der Woche beim Hanteln biegen aufzutauchen. Das Fernziel Powerlifting World Championship 2011 in Florida wird also im Auge behalten! Apropos Ausdauertraining, zum ersten Mal konnte ich sogar mit meinen Skatingskiern im heimischen Wald meine Runden drehen. Einfach geil, mal nicht ins Fichtelgebirge oder nach Oberhof fahren zu müssen. So kamen letzte Woche immerhin 100 km auf zwei Brettern zu Stande, was ordentlich in die Beine und Schultern gegangen ist. Auch die richtige Kälteperiode wurde voll ausgenutzt und bei -19 Grad in Oberhof der stumpfe Schnee getestet. Während wir uns am Anfang noch gefragt hatten, ob wir noch richtig ticken bei so ner A… Kälte an Sport zu denken, war das einstimmige Votum nachher auch klar: Schä wors!!! Bereits nach zwei Wochen kamen auch erste Gefühlsregungen in Ralfs Finger zurück *g*! Vom Schnee in hoffentlich wärmere Gefilde auf der deutschen Lieblingsinsel geht bereits am 5.2. der Flieger, um ordentlich Grundlagenkilometer auf dem Rad zu sammeln. Die Vorfreude ist natürlich riesig gross.

So, das wars mal mit einem Update. Ab sofort gibt es hier wieder wie gewohnt die News. Also, schaut mal vorbei!



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